Goldene Hochzeit

Goldene Hochzeit

 Am Samstag, 16.07.2022, beging das Ehepaar Elsbeth und Manfred Schubert das Fest der Goldenen Hochzeit und erhielt am darauffolgenden Sonntagnachmittag durch Priester Udo Enkemeier dazu den Segen.

Da das Goldpaar seit längerer Zeit in einem Seniorenheim in Gütersloh lebt, erfolgte die Segenshandlung im kleinen Kreis auf ihrem Zimmer. Auf Grund der allgemeinen Test- und Maskenpflicht für Bewohner in den Seniorenheimen umrahmte ein kleiner Chor mit Flötenspielerinnen von außen durch das geöffnete Fenster des Raumes diese feierliche Segenshandlung.

Das Jubelpaar Schubert hatte bereits den Morgengottesdienst per Telefon verfolgen können. Mit herzlichen Worten verwies Priester Enkemeier einleitend auf das Lied 342 aus dem neuapostolischen Gesangbuch, worin es heißt: „…So lasst die Hand uns reichen, und wie’s im Herzen brennt: Die Liebe sei das Zeichen, daran man uns erkennt.“

Als ein Leitwort für ihren weiteren gemeinsamen Glaubens- und Lebensweg gab der Priester dem Jubelpaar das Bibelwort aus dem 1. Korinther 15, 57: „Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unserem Herrn Jesus Christus!“

Priester Enkemeier erinnerte am die 50 Jahre, die das Ehepaar  miteinander durchlebt hatte; sie kennen sich durch und durch. Sie hätten nicht nur miteinander, sondern auch ineinander gelebt. Da sie beide goldenen Glauben bewiesen, goldene Treue gehalten und goldene Gottesfurcht bewahrt hätten, lege Gott in seiner Liebe heute gerne seinen Segen von oben auf ihren goldenen Bund.

Anschließend feierte Priester Enkemeier mit dem Jubelpaar das Heilige Abendmahl und erteilte danach den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit. Mit Gebet und Segen wurde diese schöne Feierstunde beendet.

 

Hochzeit von Sven und Alina

Hochzeit von Sven und Alina

Am 25. Juni hat Sven in Gütersloh seine Alina geheiratet.
Priester Burkhard Heine hielt die Trauung mit einem Wort aus Kolosser 3, 12-15: „So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Christi, zu dem ihr berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar.“
Das Textwort griff Priester Heine auf, um es mit der Lebenssituation in Zusammenhang zu setzen, die das Brautpaar nun zusammen beginnen würde. Eigenschaften wie die dort erwähnte Freundlichkeit, Demut und Geduld brauche man auch in einer Ehe. Sie seien wie eine Jacke, feste Schuhe – oder notfalls auch mal eine Thermounterhose. Man benötige nie alles zur gleichen, aber alles zu seiner Zeit.
Zumindest die Thermounterhose brauchte an diesem Tag niemand – denn die Trauung fand unter ungewöhnlichen Umständen statt: Weil das Kirchengebäude in Gütersloh-Mitte wegen Baumaßnahmen kurzfristig nicht zur Verfügung stand, wurde der Traugottesdienst an die frische Luft verlegt. So wurde letztlich ein Hof am Stadtrand Schauplatz der Feier. Neben einem Gemeindechor aus Gütersloh-Mitte sorgten dort Alinas Bruder Jannik auf dem Keyboard und dessen Freundin Antonia am Mikrofon für die passende musikalische Untermalung. Die gleißende Sonne trieb dem einen oder der anderen zwischen Fischteich und Weidefläche zwar irgendwann Schweißperlen ins Gesicht, der blaue Himmel aber bot der Trauung eine Kulisse wie aus dem Bilderbuch.
Und überhaupt konnte man sich wettertechnisch offenbar überaus glücklich schätzen: Laut der Fotografin, die auf demselben Hof schon am Vortag bei einer anderen Hochzeit Bilder gemacht hatte, war diese Festgemeinde von einem massiven Gewitter durchnässt worden. Am Folgetag konnten der Regenschirm zuhause bleiben. Um im Bild zu bleiben: nicht der schlechteste Start in eine Ehe.

Text: FS

 

Silberhochzeit

Silberhochzeit

Silberhochzeit in der evangelischen Johanneskirche
Am 26. Juni 2022 erhielten die Eheleute Holtermann den Segen zu ihrer Silberhochzeit. Der Vorsteher Priester Volker Sädler diente mit dem Wort aus
1. Korinther 10, 24:  “Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient.”
Er dankte der evangelischen Kirche dafür, dass man den Gottesdienst in dem Kirchengebäude der Kirchengemeinde Johanneskirche feiern dürfe. Nur wenige Tage zuvor war die Nachricht eingegangen, dass aufgrund von statischen Problemen das eigene Kirchengebäude in der Baumstraße nicht mehr betreten werden dürfe.
So wurde innerhalb kürzester Zeit nach einer Lösung gesucht und dank der Evangelischen Kirche in Gütersloh auch gefunden.
Der Vorsteher erläuterte der Gemeinde, dass Sonja und Ralf Holtermann schon vor 25 Jahren den Segen zu ihrer grünen Hochzeit nicht in der Gemeinde empfangen konnten. Damals wurde das alte Kirchengebäude durch das heutige Kirchengebäude ersetzt. Deshalb fanden während des Bauzeitraums die Gottesdienste in dem Reinhard-Mohn-Berufskolleg an der Wiesenstraße in Gütersloh statt.
Besondere Rührung entstand, als der Vorsteher Volker Sädler von einem Lied aus dem alten Jugendliederbuch sprach. Der Text des Liedes, welches in dem neuen Jugendliederbuch nicht mehr zu finden sei, habe ihn die Woche über begleitet:
„Willst Du geliebet sein, liebe zuerst.“
Hier zeigte sich eine besondere Verbindung zu dem Brautpaar, das in der Einladungskarte vor 25 Jahren, für den Vorsteher unwissentlich, genau diese Liedzeilen abgedruckt hatte.
Der Chor diente in schönster Weise mit Lieblingsliedern der Eheleute unter Leitung der Dirigentin Dagmar Berg.
Am Ende fand sich die Gemeinde noch in langen Kleingruppengesprächen vor der Tür zusammen. Die schöne Stimmung dieses Erlebens hallt bis heute in den Herzen nach.

 

Diamantene Hochzeit in Gütersloh-Mitte

Diamantene Hochzeit in Gütersloh-Mitte

“Gott ist meine Freude und Zuversicht….”
Am Pfingstsonntag begingen die Eheleute Rosi und Wolfhard Meier das Fest der Diamantenen Hochzeit und erhielten dazu durch den Vorsteher Priester Volker Sädler den Segen. Aus gesundheitlichen Gründen erfolgte die Segenshandlung in ihrer Wohnung. Ein kleiner Chor umrahmte dieses feierliche Zusammensein.
Da die Gemeindemitglieder den Pfingstgottesdienst bereits per Ton und Video mit verfolgen konnten, feierte der Vorsteher mit ihnen zunächst das Heilige Abendmahl. Anschließend erfolgte die Ansprache zur Segenshandlung. Pr. Sädler verwies auf die durchlebten 60 Jahre; diese waren hier und da freudig, aber auch sorgenvoll. Er äußerte den Wunsch, dass sie beide weiterhin die Nähe und in Kraft zueinander finden mögen.
Als ein Leitwort auf ihren gemeinsamen Glaubens- und Lebensweg gab der Vorsteher dem Jubelpaar das Textwort aus Psalm 73,28:
“Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott dem Herrn, dass ich verkündige all dein Tun”.
Obwohl manche Not, Sorgen und Krankheiten durchlebt, hätten sie die Freude am Herrn nicht verloren. Es ist eine Freude, einen Gott und Vater zu haben, an sich die Geschwister halten konnten und können. Trotz allem hätten sie sich immer auf den Herrn verlassen, so führte der Vorsteher weiter aus. Er schloss mit der Bitte, dass die Geschwister weiterhin in dieser Zuversicht zum Herrn bleiben mögen.
Anschließend erteilte Priester Sädler den Geschwister Meier den Segen zu ihrer Diamantenen Hochzeit und beendete mit Gebet dieses schöne Beisammensein.
Text und Bilder: K-U O.

 

Konfirmation in der Gemeinde Gütersloh-Mitte

Konfirmation in der Gemeinde Gütersloh-Mitte

Die Biblische Grundlage des diesjährigen Konfirmations-Gottesdienstes entsprang dem sechzigsten Psalm:
“Mit GOTT wollen wir Taten tun.”
Der Gemeindevorsteher, Priester Volker Sädler, rückte gleich zu Beginn seiner Predigt dieses Wort in den christlichen Kontext. Es geht nicht um Gewalt, nicht um Krieg, denn unser CHRISTUS hat den Krieg gegen das Böse schon längst gewonnen. Es gehe für uns darum, den Kampf gegen das Gottfeindliche, gegen das Böse fortzusetzen. Das können wir dadurch, dass wir mit unserem GOTT – sozusagen zusammen – Taten tun, die Gutes bewirken, Frieden fördern und dem Anderen hilft, egal in welcher Lebenssituation dieser gerade steckt.
Priester Jochen Obbelode, nahm diesen Gedanken auf, und zeichnete für die Konfirmandin das Bild einer Tierherde. Eine Herde würde immer dafür sorgen, dass die „Jungen“ beschützt in der Mitte der Herde in größtmöglicher Sicherheit sind. Das wollen wir als Gemeinde auch für Dich machen: „Du bist nicht auf Dich alleine gestellt, sondern wir stehen fest an Deiner Seite.“, so der Jugendleiter der Gemeinde weiter. Dies war auch gleich beim Vortragen des Konfirmationsgelübdes zu sehen. Die Konfirmandin wurde umrahmt von Jugendlichen der Gemeinde.  
Nach Ende des Gottesdienstes gab es noch eine kleine Überraschung für die Konfirmandin. Mitglieder der Familie sangen, unter Begleitung einer E-Gitarre für sie noch ein Lied.
An dem Gottesdienst  nahmen fast 90 Gemeindemitglieder, Freunde und Gäste teil. Weitere 30 verfolgten den Gottesdienst per Videostream live am Bildschirm, oder per Telefonübertragung.

 

 

 

Wechsel der Bezirksbeauftragten

Wechsel der Bezirksbeauftragten

Die Mitglieder der neuapostolischen Gemeinde Gütersloh-Mitte und zahlreiche Gäste, erlebten am 27. März einen besonderen Gottesdienst. Denn der für den Paderborner Kirchenbezirk zuständige Bischof Karl-Erich Makula war nicht nur Dienstleiter, sondern kam auch aus einem besonderen Anlass in die ostwestfälische Kirchengemeinde.
Denn im Anschluss an den Gottesdienst wurden die bisherigen Bezirkskinderbeauftragten Hirte Erik Stehfest und Melanie Lohsträter von ihren Aufgaben entbunden. Karl-Erich Makula bedankte sich bei beiden für ihren „unermüdlichen Einsatz.“ Mit den Worten: „Ihr ward immer für die Kinder da, habt die Bezirksämter unterstützt und werdet natürlich auch in Zukunft in anderer Form weiter uns begleiten“, entband  er die beiden von seinen Pflichten.
Im Anschluss daran beauftragte Bischof Makula Silke Stehfest als neue Bezirkskinderbeauftragte. Als Stellvertreter unterstützt sie zukünftig Pr. Martin Krüger. Ihnen gab er mit auf den Weg: „Eifrig und mit Begeisterung bei der Sache zu sein, um dem Werk des Herrn zu dienen.“
Auch der Leiter des Bezirkes, Olaf Koch nutzte im Anschluss an den Gottesdienst noch die Gelegenheit, für ein paar persönliche Worte, die er mit Blumensträußen unterstrich. Auch er bedankte sich bei den scheidenden Beauftragten für ihr Mitwirken und wünschte Silke Stehfest und ihrem Stellvertreter das Einfühlungsvermögen und die richtige Einstellung, um in ihrem Bereich erfolgreich tätig zu sein.
Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten zahlreiche Kinderbeauftragte aus dem Kirchenbezirk Paderborn    die Möglichkeit sich von den scheidenden Bezirksbeauftragten zu verabschieden und das neue Team bei einer Tasse Kaffee kennen zu lernen.